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Ambre de la Bruyère

Beaucerons von der Löwenburg

Beaucerons von der Löwenburg

Ambre de la Bruyère

Mach den Beauceron zu deinem Beauceron

Eine kleine Zuchtstätte am Rande des Sollings

Der Name Ambre de la Bruyère ist übersetzt Bernstein aus der Heide. Bernstein ist auf Alias Herkunft von der Insel Rügen zurückzuführen. Die Heide haben wir 2024 verlassen und sind nach Dassel umgezogen. Dabei sind aus den Heidebeaucerons die Beaucerons von der Löwenburg geworden. Auch das Rudel ist kleiner geworden. Aria, ein Mischlingshund und die kleine Amila (aus dem B-Wurf) leben noch in Amelinghausen.

Unsere vier Beaucis haben sich in der neuen Umgebung eingelebt. In unmittelbarer Nähe von Wäldern, Wiesen und einigen Gewässern gibt es hier alles, was unsere Beaucis für ein glückliches Leben brauchen. Wir sind schon seit über 30 Jahren Hundebesitzer. Mit dem Beauceron haben wir die Rasse gefunden, die genau zu uns passt.

Wie alles begann

Verschiedene Rassen haben uns begleitet. Dackel, Schäferhunde, Terrier, Australian Sheperd und Border Collies. Mindestens immer zwei Hunde gleichzeitig. Mit der verbliebenen Border Collie Hündin Joleen waren wir auf der Suche nach einem zweiten Hund. Trotz ihres hohen Alters sollte sie noch einen Begleiter dazu bekommen. Über eine Zeitungsanzeige sind wir auf den Beauceron gekommen. Die Rasse kannten wir vorher nicht. Durch Zufall haben wir Urlaub und Welpen anschauen auf der Insel Rügen verbinden können. So kam Alia dann zu uns. Kurze Zeit später kam Aria (der Hund unserer Tochter) ein Mix aus weißem Schäferhund, Malinois, Husky, Saarloos-Wolfshund und altdeutschem Schäferhund. Und allzu lange dauerte es nicht da zog Luna bei uns ein. Aus dem A-Wurf haben wir die kleine Amia Mae behalten. Sie wurde viel zu klein geboren. Dadurch war für uns von Anfang an klar, dass wir Sie behalten werden. Nach 15 Wochen mussten wir Sie gehen lassen. Es kam die Zeit für den ersten Rüden. Sevan zog bei uns ein. Durch die Erfahrung mit unserem Aussie wollten wir eigentlich keinen Rüden im Rudel. Er half Alia, nach dem Verlust des Babys aus der künstlichen Befruchtung und uns über die Trauer und den Verlust der kleinen Amia hinweg. Sevan war und ist das Beste, was uns nach all den vorangegangenen Ereignissen passieren konnte.

Wie wachsen unsere Hunde auf

Kommt ein Welpe zu uns lernt er zunächst Ruhe. Das Verhalten und die Integration ins Rudel sind seine nächste Aufgaben. Der nächste Schritt für den kleinen Hund ist das Vertrauen zu seinem Hirten herzustellen. Über „guck mal“ erreichen wir, dass der Welpe den Augenkontakt herstellt. Hundeerziehung ist für uns in keinem Lehrbuch beschrieben. Es gibt keine Anleitung, da jeder Hund für sich ein Individuum mit eigenem Charakter ist. Für uns ist die Bindung zu unseren Hunden wichtig. Der Hund muss Vertrauen zu seinem Menschen haben. Wir erziehen nicht in der Unterordnung. Wir belohnen immer positives Verhalten und bestrafen niemals ungewolltes Verhalten. Gemeinsames "Fressen", selbst nebeneinander, darf keinen Futterneid hervorrufen. Gleiches gilt für "kein Kampf" um die Beute. Jegliche Form von dominantem Verhalten wird bereits im Welpenalter kontrolliert und sanft unterbunden. Jeder Hund im Rudel hat seine Aufgabe. Alia als Rudelführerin hat diese verteilt. Unsere Beaucerons sind sehr territorial und wachsam. Kopfarbeit ist für unsere Beaucis wichtig. Es gibt verschiedenste Übungen, die wir unregelmäßig wiederholen. In den täglichen Spaziergängen kommen Suchspiele zum Einsatz. Auch am Rad sind unsere Hunde unterwegs. Wir achten zudem sehr auf das Fell unserer Hunde. Ein glänzendes Fell ist immer ein Anzeichen für einen gesunden Hund. In der Fütterung sind wir wieder bei Trockenfutter angekommen. Zusätzlich gibt es Fleisch, Gemüse und Obst. Außerdem fordern die Hunde ihr tägliches "Leckerli" ein.

Über die Zucht

Was ist unser Zuchtziel?

Unser absolut höchstes Zuchtziel ist, das unsere Welpenerwerber mit ihrem Welpen/Hund genau so viel Freude haben, wie wir es mit Alia haben. Alia hat die Begriffe: Bindung, Vertrauen und Geduld für uns noch einmal neu definiert. Wir möchten dazu beitragen diese alte Rasse und ihr besonderes Wesen zu erhalten und dabei auch noch die Familientauglichkeit unter Beweis stellen. Eine ausgewogene, gesunde Anatomie ist die Grundlage für eine robuste Gesundheit und freundliches Aussehen.

Allgemeines zur Zucht

Wenn man es so nennen möchte, züchten wir Familienhunde. Wir halten nicht viel von diesen Begrifflichkeiten oder speziellen Zuchtformen wie z.B. Linienzucht, Arbeitslinien usw.  Wir haben vor jeder Deckung eine Entscheidung getroffen. Die daraus resultierende Verantwortung tragen wir in Bezug auf unsere Nachzucht so lange wir Leben. Für uns ist der Beauceron ein Begleithund. Er sollte neben der Gesundheit über ein freundliches Wesen verfügen und die rassetypischen Merkmale eines Hirtenhundes mitbringen. Das bedeutet er ist belastbar und zeigt bzw. verfügt über die Anlagen eines typischen Hirtenhundes. Der Beauceron ist ein sogenannter Allrounder. Er eignet sich neben dem Familienhund zum Einsatz als Schutz- Rettungshund, Assistenzhund und natürlich kann er auch sportlich geführt werden. Wir züchten mit Beaucerons, die die Eigenschaften der Rasse in Aussehen und Wesen schon unter Beweis gestellt haben und absolut gesund sind. All unsere in der Zucht befindlichen Hunde erfüllen den Rassestandard. Wir züchten nur "noir et feu". Harlekin ist für uns keine Option. Den größten Wert legen wir auf Vitalität und ein freundliches, sicheres Wesen gegenüber dem "Hirten" bzw. der Familie. Wenn wir sehen, das Hund und Welpen Erwerber Spaß zusammen haben, haben wir alles richtig gemacht. 

Was gehört zur Zucht?

Ausstellungen

Ausstellungen sind notwendig, um zur Zuchtzulassung zugelassen zu werden. Im Falle einer bestandenen Zuchtzulassung ist sie entscheidend für die Dauer. Die Ausstellung haben wir am Anfang mal zu ernst genommen. Mittlerweile sehen wir das Geschehen dort viel gelassener. Es ist immer schön für das Ego des Züchters oder des Besitzers, den schönsten Hund zu haben. Wenn man das ganze als Wettkampf betrachtet, ist das in Ordnung. Letztlich ist ein Champions Titel nur der Beleg darüber, dass man viele Ausstellungen erfolgreich absolviert hat. Ein Titel sagt nichts über die Gesundheit und über die Vererbung des Hundes aus. Vielleicht ist ein Titel auch ein Verkaufsargument. Es gibt auch schöne und vor allem gesunde Hunde, die nicht auf Ausstellungen dauerhaft präsent sind. Nicht jeder hat die Zeit, das Geld und auch nicht die Lust. Wir fanden es interessant, die Abläufe auch in anderen Ländern mal kennenzulernen.

Zuchtzulassung

Um einen Hund in die Zucht zu bringen sind verschiedene Auflagen des Vereins zu erfüllen. Zunächst gibt es einen Verhaltenstest. Hierbei geht es darum den Hund im Verhalten und im Wesen zu beurteilen. Die nächste Stufe ist die Zuchtzulassung. Als Grundvoraussetzung ist die Teilnahme an drei Ausstellungen notwendig. Die Bewertung aus den Ausstellungen muss mindestens ein "Sehr Gut" sein. Hat man diese Nachweise, wird der Hund bei der Zuchtzulassung unter morphologischen Gesichtspunkten beurteilt. Hierbei kann es Auflagen, Empfehlungen oder sogar Ausschlüsse geben. Hat man auch diesen Teil erfolgreich absolviert ist der Mensch gefragt. Durch die Teilnahme an der Erstzüchtertagung, der mit einer Abfrage von mitgeteiltem Wissen endet. Als Besitzer einer zur Zucht zugelassen Hündin, braucht man nur noch einen Zuchtstättennamen, der beantragt und genehmigt werden muss. Als Rüdenbesitzer kann man das auch machen, man braucht es aber nicht. Hat man alles mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen, benötigt man nur noch die Zuchtstättenabnahme. Danach kann das Abenteuer Zucht starten.

Wie züchten wir

Nach welchen Kriterien suchen wir einen Deckrüden aus? Die Auswahl unseres Deckrücken des A-Wurfes war eine Herzensentscheidung. Mit Luna hatten wir bereits eine Tochter des Deckrüden im Haus. Luna und ihr Verhalten waren auch ein Punkt, warum es der Deckrüde sein sollte. Für uns war es die richtige Entscheidung. Es gibt bestimmte Punkte, die man bei der Auswahl des Deckrüden beachtet. Als Richtlinien gelten der IK (Inzuchtkoeffizient) und AVK (Ahnenverlustkoeffizient). Die Grundlage dafür sind die Stammbäume der Elterntiere. Unser A-Wurf war ein sehr homogener Wurf mit wunderbaren Welpen. Der zweite Versuch war eine künstliche Befruchtung. Nach unseren Erfahrungen würden wir es nie wieder machen. Mehr zu den Würfen kannst du auf Alia's Seite lesen. Die Auswahl des B-Wurf Rüden legt den Focus auf unsere Zuchtziele. Auch hier haben wir uns zunächst Sevan aus der Zuchtstätte geholt, um auch hier wieder eine Entscheidung treffen zu können. Sevan hat uns insgesamt mehr als überzeugt. Das Ergebnis war die  Verpaarung mit So What du Mas Roc Maria. Diese war und ist für uns, aus züchterischer Sicht,  ein Erfolg. Somit stand der Entschluss fest. Sevan, er kommt aus der gleichen Zuchtstätte wie So What, als Deckrüden einzusetzen. Beide Rüden haben andere Eltern. Es wird für Interessant, ob das Bild von den Beaucerons, was wir mit dieser Verpaarung verbinden, Wirklichkeit wird. Ob die Entscheidung dem entspricht, was man möchte, sieht man als Ergebnis erst dann, wenn die Welpen geboren sind.

Wie wachsen die Welpen bei uns auf?

Unsere Welpen wachsen im Haus und im Garten auf. Am Haus angrenzend haben wir eine große Wiese zum Spielen und Toben. Wir legen Wert auf gutes Sozialverhalten und auch die Konfrontation mit Stresssituationen. Spielzeug steht nicht dauerhaft zur Verfügung und wird dem Wachstum der Welpen angepasst. Für uns ist die Mischung aus Aktivität, Beobachtung und Ruhephasen wichtig. Für die Welpen ist eine abwechslungsreiche, menschenbezogene Umgebung vorhanden. Rückruf, an der Leine laufen und auch Autofahrten sind Dinge, die für uns in den Alltag des Welpen gehören. Vielleicht ergibt sich auch noch, dass ein oder andere Neue. Wir geben uns große Mühe, die Welpen stubenrein abzugeben. Das Futter wird in der Aufzuchtphase ausgewogen und vielseitig sein. So kann jeder Welpenerwerber selbst entscheiden, was er später füttern möchte.

 

Wie geht es weiter?

Der C-Wurf ist Alias letzter Wurf und gleichzeitig bedeutet es das Ende unserer Zucht. 

Das Ende war aus gesundheitlichen Gründen schon früher eingeplant. Die Verpaarung von Alia und Sevan war unser Traum. Manchmal kann man sich auch Träume erfüllen.

Wir wünschen uns für unsere Hunde ein langes Leben. Unser intaktes Rudel ist der Mittelpunkt unseres Lebens geworden. Und wir Blicken mit den Worten von Albert Einstein in die Zukunft:

„Das Leben ist eine Vorbereitung auf die Zukunft. Die beste Vorbereitung für die Zukunft ist, zu leben, als gäbe es keine.“

6 Wunderschöne Welpen

Alia & Sevan

In 3 Stunden haben 3 Mädchen und 3 Jungs das Licht der Welt erblickt.

Interessenten für ein Mädchen dürfen sich gerne noch melden.